FH Salzburg goes Namibia

Die FH Salzburg – mit über 140 Partnerhochschulen weltweit gut vernetzt – hat ihr erstes hochschulweites institutionelles Kooperationsübereinkommen mit einer afrikanischen Hochschule geschlossen. Konkret geht es im ersten Schritt um Studierenden- und Lehrenden-Austausch mit der Namibia University of Science and Technology (NUST).

Nach ersten gemeinsamen Aktivitäten zwischen den Studiengängen „Innovation und Management im Tourismus“ der FHS sowie „Hospitality and Tourism“ der NUST in den vergangenen zwei Jahren (gegenseitige Gastvorträge, Unterstützung bei der Curriculum-Entwicklung hinsichtlich Praxisnähe etc.) fand Anfang Juni 2019 anlässlich eines Symposiums zum Thema „Nachhaltiger Tourismus“ die Unterzeichnung der Vereinbarungen in Windhoek, der Hauptstadt Namibias, statt.
Konkret gibt es zwei Vereinbarungen: eine zum Austausch von Studierenden und Lehrenden (joint teaching, joint research, joint conferences, joint cultural programs), eine zur Partnerschaft über das Erasmus+ Programm.

Raimund Ribitsch, Geschäftsführer der FH Salzburg, war dazu vor Ort: „Namibia ist aufgrund der landschaftlichen Schönheiten und der politischen Stabilität eine ideale touristische Destination; die Entwicklung eines nachhaltigen und ressourcenschonenden Tourismusmanagements ist den verantwortlichen PolitikerInnen ein großes Anliegen. Der Gefahr von ‚Overtourism‘ will Namibia von Anfang an begegnen, NUST spielt hier eine Schlüsselrolle. Ebenso ist das Thema der Wasserknappheit und deren wechselseitige Wirkung mit dem Tourismus von großer, wenn nicht sogar existenzieller Bedeutung. Wir freuen uns, hier unsere Erfahrung einbringen zu können. Unser sehr international ausgerichteter Studiengang ‚Innovation & Management in Tourism‘ bildet dafür die optimale Grundlage. Das Team rund um Studiengangsleiterin Eva Brucker wird seine Expertise in der Weiterentwicklung der Studiengänge einbringen. Zukünftig werden Studierende über Erasmus+ ebenso wie Lehrende im Rahmen der Staff Mobility eine weitere attraktive Partnerhochschule am afrikanischen Kontinent nutzen können.“

Bereits Ende Juli 2019 machen sich die ersten beiden FH Salzburg-Studentinnen für drei Monate Praktikum auf den Weg nach Namibia: Sie werden zu den Themen „Service Quality in Hotel Management“ sowie „Water Scarcity in Tourism“ arbeiten und forschen. Im Herbst sollen bei einem Symposium die Ergebnisse der Praktika bereits einer breiteren Öffentlichkeit in Namibia vorgestellt werden.

Tourismus als große Chance Namibias

Morné du Toit, NUST Acting Vice-Chancellor: „Gerade im Hinblick auf den Klimawandel ist uns ein nachhaltiger Tourismus sehr wichtig. Mit der FH Salzburg haben wir einzigartige Entwicklungsmöglichkeiten, wir freuen uns sehr auf den die Zusammenarbeit, die über den Tourismus hinaus die Bereiche der Nachhaltigkeit, der Sozialen Arbeit und der Gesundheitsversorgung betreffen soll.“

NUST ist mit 6 Fakultäten (Management Sciences, Human Sciences, Engineering, Health & Applied Sciences, Computing and Informatics, Natural Resources & Spatial Sciences) und mehr als 11.000 Studierenden Namibias zweitgrößte Universität. Mehr auf www.nust.na

Die Republik Namibia ist eine semipräsidiale Demokratie im südlichen Afrika zwischen Angola, Botswana, Sambia, Südafrika und dem Atlantischen Ozean. Die semipräsidiale Demokratie hat in etwa die zehnfache Fläche von Österreich und zählt gut 2,3 Millionen EinwohnerInnen.

Die FH Salzburg – praxisnah, forschungsstark und chancenreich – bietet ihren 3.000 Studierenden in den 4 Disziplinen Ingenieurwissenschaften, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Design, Medien & Kunst sowie Gesundheitswissenschaften beste akademische Ausbildung mit hohem Praxisbezug. Mit dem Fokus auf Innovation in Forschung und Lehre sowie der internationalen Orientierung wird die FH Salzburg zur Initiatorin zukunftsfähiger Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft; insbesondere in den dynamischen Themenfeldern Technik, Gesundheit und Medien. Mehr auf www.fh-salzburg.ac.at

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