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Ist meine Katze wirklich glücklich? Neue Forschung gibt Antworten

2. März 2026|

Katzen sind faszinierende Begleiter, und als Halter möchten wir natürlich, dass es ihnen gut geht. Doch wie sicher können wir sein, dass die Samtpfoten wirklich glücklich sind? Eine neue Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien zeigt, dass unsere Einschätzungen oft wertvoll sind, aber wichtige Faktoren übersehen werden können.

Der Haushalt als blinder Fleck der Lebensmittelsicherheit

25. Februar 2026|

Haushaltskühlschränke gelten als eine der wichtigsten Barrieren gegen lebensmittelbedingte Infektionen. Sie verlangsamen mikrobielles Wachstum, verlängern Haltbarkeiten und sind ein zentraler Bestandteil der Kühlkette. Eine neue Studie der Vetmeduni zeigt nun jedoch, dass Kühlschränke weit mehr sind als inerte Aufbewahrungsorte: Sie stellen komplexe, dynamische mikrobielle Lebensräume dar – mit direkter Relevanz für Lebensmittelsicherheit, Hygiene und Antibiotikaresistenz.

Neue bahnbrechende Berechnungsmethode für Klimaextreme

23. Februar 2026|

Wie stark nehmen Hitze, Überschwemmungen, Dürre und Stürme durch den menschengemachten Klimawandel zu? In einer bahnbrechenden Arbeit hat Klimaforscher Gottfried Kirchengast mit seinem Team an der Universität Graz eine neue Methode zur Berechnung von Gefahren durch Extremereignisse entwickelt: In beliebigen Regionen weltweit können damit alle wichtigen Gefahrengrößen für Ereignisse wie Hitzewellen, Hochwasser und Dürren berechnet werden, und das mit bisher unerreichtem Informationsgehalt. In einer Anwendung für Europa fanden die Forschenden eine rund zehnfache klimawandelbedingte Verstärkung der Hitzeextreme in den letzten Jahrzehnten. Die im Fachjournal Weather and Climate Extremes erschienene Studie schafft auch die Basis für eine bessere Quantifizierung der Schäden für Menschen, Ökosysteme und Infrastruktur.

Paradigmenwechsel zur Entstehung komplexen Lebens? – Hinweise auf frühe Sauerstoff-basierte Energiegewinnung

19. Februar 2026|

Für das Überleben früher Eukaryoten (Lebewesen mit Zellkern) nach dem Anstieg des atmosphärischen Sauerstoffs vor mehr als zwei Milliarden Jahren galt bislang die Aufnahme eines Bakteriums in eine Wirtszelle als Schlüsselereignis. Eine in Nature publizierte Studie unter Beteiligung der Universität Wien und unter Leitung der University of Texas in Austin liefert nun Hinweise, dass die Fähigkeit zur Nutzung von Sauerstoff bereits vor dieser so genannten Endosymbiose angelegt gewesen sein könnte und der archaeale Wirt bioenergetisch besser ausgestattet gewesen sein dürfte als bisher angenommen.

Glück im Alter: Das Zusammenleben zählt mehr als der Trauschein

Wer sagt, dass die großen Schmetterlinge im Bauch nur der Jugend vorbehalten sind? Eine neue Studie der Psychologin Iris Wahring von der Universität Wien und ihrem internationalen Team zeigt: Wenn Menschen über 50 eine neue Partnerschaft eingehen und diesen Weg durch das Zusammenziehen besiegeln, steigt ihre Lebenszufriedenheit deutlich an. Die Studie rückt zudem eine gängige Annahme gerade: Bei Paaren, die bereits zusammenleben, ist eine spätere Hochzeit im Durchschnitt nicht mit einem weiteren Anstieg des Wohlbefindens verbunden. Die Ergebnisse wurden vor Kurzem im International Journal of Behavioral Development veröffentlicht.

18. Februar 2026|Kategorien: Innovation & Forschung, UNI & FH|

Verhaltensbiologie: Neue Theorie zur Tierkommunikation

Die Erforschung der Tierkommunikation stellt Wissenschafter:innen vor eine der größten Herausforderungen: zu erklären, warum Tiere ehrliche statt irreführende Signale aussenden. Ob es sich um das farbenprächtige Gefieder eines Pfaus, die Prellsprünge von Gazellen oder das laute Brüllen eines Hirsches handelt – Tiere senden Signale aus, die überraschend viele Informationen enthalten und dazu dienen, andere Individuen aus der Ferne zu beeinflussen. Diese Signale können sowohl manipulativ und irreführend als auch ehrlich und zuverlässig sein. Eine neue Arbeit von Dustin Penn (Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung, Vetmeduni) und seinen Kollegen Szabolcs Számadó (Technische und Wirtschaftswissenschaftliche Universität Budapest, BME) sowie Istvan Zachár (HUN-REN Zentrum für ökologische Forschung) hat sich dieser Fragestellung gewidmet.

12. Februar 2026|Kategorien: Innovation & Forschung, UNI & FH|

Wer ist wer? Wasser macht die Bilderkennung von Fröschen 100 % klar

Eine österreichisch-ungarische Studie unter Leitung des Konrad-Lorenz-Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung (KLIVV) der Veterinärmedizinischen Universität Wien entwickelte ein neues, optimiertes Fotografieverfahren. Wie die Forschungsarbeit anhand von Fröschen zeigt, wird die Erkennung von Individuen dadurch auf ein neues Niveau gehoben. Der Trick dahinter ist einfach: Die Tiere werden in klares Wasser getaucht und dabei mit der Hand festgehalten.

3. Februar 2026|Kategorien: Innovation & Forschung, UNI & FH|

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