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Mobiles Planetarium feiert 10.000 Besucher*innen

Nach knapp zwei Jahren ist die Bilanz eindrucksvoll: Das mobile Planetarium der Universität Wien hat über 50 Schulen besucht und knapp 500 Vorführungen abgehalten. Bislang konnte das Team rund um Astronom*innen des Instituts für Astrophysik 10.000 Besucher*innen verzeichnen. Das aufblasbare Planetarium reist von Schule zu Schule und zeigt im Inneren der Kuppel eine exakte Darstellung des Himmels. Simulierte Flüge durch das Weltall ermöglichen Schüler*innen Einblicke in die Tiefen des Kosmos. Anmeldungen für das Sommersemester sind ab sofort möglich.

23. Januar 2020|UNI & FH|

Landwirtschaft und Biodiversität: Auf der Suche nach dem Gleichgewicht

Mögliche Zukunftsszenarien für die Landwirtschaft stehen im Mittelpunkt eines neuen Projekts am Department für Botanik und Biodiversitätsforschung der Universität Wien. Gemeinsam mit Partner*innen aus Deutschland, Estland, Österreich und der Schweiz soll ein "sicherer Handlungsspielraum" für die Landwirtschaft in vier beispielhaften Agrarlandschaften Europas (u.a. dem Wienerwald) erarbeitet werden, um Schutz und Nutzung der Natur besser in Einklang zu bringen.

Mutter und Kind auf einer Wellenlänge

Kinder erwerben wichtige soziale Kompetenzen durch Interaktionen mit ihren Eltern. Unklar war bisher, was dabei im Gehirn von Mutter und Kind passiert. Dieser Frage sind die Entwicklungspsychologinnen Trinh Nguyen und Stefanie Höhl von der Universität Wien in einer aktuellen Studie nachgegangen. Je mehr Mütter und ihre Kinder beim gemeinsamen Spielen aufeinander eingingen, desto mehr passten sich auch die Gehirnaktivitäten von beiden aneinander an. Die Studie erscheint aktuell im Fachjournal Cortex.

Der Riese in der Milchstraße

Astronom*innen der Universitäten Wien um João Alves und der Harvard University entdeckten eine riesige, zusammenhängende, gashaltige, wellenförmige Struktur innerhalb der Milchstraße, in der Sterne entstehen – die größte ihrer Art, die jemals in unserer Galaxie beobachtet wurde. Diese als "Radcliffe-Welle" benannte Entdeckung erstreckt sich über Billiarden Kilometer ober- und unterhalb der galaktischen Scheibe und revolutioniert damit die seit 150 Jahren vorherrschende Vorstellung über die Sonnenumgebung in der Milchstraße als ein sich ausdehnender Ring.

Grünes Licht: Baustart für neue Anatomie an der Med Uni Graz

Mit dem MED CAMPUS Graz entsteht eines der modernsten Zentren für medizinische Wissenschaft und Forschung in Europa. Nach der Realisierung des Moduls 1 und dem Baubeginn für das Modul 2 sowie für die Verbindungsbrücke zwischen den beiden Baukörpern gibt es nun grünes Licht für einen weiteren wichtigen Entwicklungsschritt: Der Neubau der Räumlichkeiten für den Lehrstuhl für Anatomie wird ab 2022 das mehrteilige Großprojekt „MED CAMPUS Graz“ komplettieren, der Baustart erfolgt bereits im April des kommenden Jahres. Für die Medizinische Universität Graz bedeutet die Umsetzung dieses verbleibenden Bausteins den Start in eine komplett neue Infrastruktur-Ära.

Mit Genen Krebszellen zum Leuchten bringen

In Krebszellen befinden sich Signalwege, die darauf hinweisen, wie bösartig ein Tumor ist. Ein Team um den Biotechnologen Manfred Ogris hat jetzt einen Sensor entwickelt, der die Aktivität dieser Signalwege anhand von leuchtenden Molekülen messen kann. Davon kann schlussendlich abgeleitet werden, wie der Tumor auf verschiedene Substanzen anspricht. Mit dieser Methode werden sowohl bereits bestehende Chemotherapeutika als auch neue Wirkstoffe getestet, was zur Entwicklung von neuen Medikamente führen kann. Die Studie erscheint aktuell in PLOS ONE.

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