Wohnbeihilfe

Die Wohnbeihilfe ist neben der Studienbeihilfe eine der wichtigsten Möglichkeiten, um die finanzielle Belastung etwas zu reduzieren.

Grundsätzlich hängt die Höhe der Wohnbeihilfe von der Wohnungsgröße, dem Wohnungsaufwand und der Haushaltsgröße (z.B. Wohngemeinschaft) ab.

Die Wohnbeihilfe ist für Personen gedacht, die sich ihren Haushalt selbst finanzieren können und wollen. Deshalb ist für die Wohnbeihilfe ein Mindesteinkommen notwendig.

Wohnbeihilfe Wien

Mindesteinkommen 2017

Als Haushaltseinkommen gilt das gesamte Nettoeinkommen aller in einem gemeinsamen Haushalt lebender Personen. Stipendien oder Alimente zählen übrigens zum Nettoeinkommen, die Familienbeihilfe nicht. Die Richtsätze für den Empfang von Ausgleichszulagen liegen bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 844,46 € (1 Person) und 1266,13 € (2 Personen). Es erhöht sich für jede erwachsene Person um 421,67 € (z.B. bei einer WG).

Du kannst auch um Wohnbeihilfe ansuchen, wenn du dieses Mindesteinkommen im Moment nicht erreichst: Nämlich, wenn du das damals geltende Mindesteinkommen innerhalb der letzten 10 Jahre irgendwann 12 Monate durchgehend erreicht hast. Das ist zum Beispiel für ältere Studierende wichtig, die früher berufstätig waren und jetzt den Großteil ihrer Zeit dem Studium widmen wollen.

Wohnungsgröße

Die angemessene Nutzfläche beträgt für eine Person 50 Quadratmeter, für zwei Personen 70 Quadratmeter und für jede weitere Person 15 Quadratmeter. Überschreitet die tatsächlich vorhandene Wohnungsgröße die angemessene Nutzfläche, so wird der anrechenbare Wohnungsaufwand der angemessenen Nutzfläche entsprechend gekürzt.

Mit dieser Tabelle kannst du die Wohnbeihilfe selbst berechnen: Download (PDF)

Wohnbeihilfe Graz / Steiermark

Wohnbeihilfe wird für geförderte Mietwohnungen (Mietkaufwohnungen) und nicht geförderte Wohnungen gewährt. Für alle nicht geförderten Mietwohnungen, wenn der Hauptmietzins den sogenannten Richtwert ohne Zuschläge, derzeit € 7,44/m² netto (€ 8,18 inkl. Ust.) nicht überschreitet. (Bei Kleinwohnungen bis 35 m² darf der Hauptmietzins € 9,67/m² netto (€ 10,64 inkl. Ust.) nicht überschreiten.)

Wer kann um Wohnbeihilfe ansuchen?

Österreichische StaatsbürgerInnen und jeder EU- bzw. EWR-BürgerInnen mit Zugang zum Arbeitsmarkt.

Bei Wohngemeinschaften ist das Wohnbeihilfenansuchen von allen MitbewohnerInnen zu unterschreiben und zur Kenntnis zu nehmen.

Alle Informationen zur Wohnbeihilfe NEU: Info_WBH.pdf

Wohnbeihilfe Salzburg

Mieterinnen und Mietern von geförderten Objekten, bei denen die Baukosten mit Wohnbauförderung finanziert wurden, kann eine allgemeine Wohnbeihilfe gewährt werden. Die Höhe der Wohnbeihilfe ergibt sich aus dem Differenzbetrag vom zumutbaren Wohnungsaufwand zum förderfähigen Teil der Miete, dem sogenannten „maßgeblichen Wohnungsaufwand“. Keine Wohnbeihilfe wird für Betriebskosten, Steuern, Heizkosten, Verwaltungskosten etc. gewährt.

Trifft in den meisten Fällen für Studierende zu:

Für nicht geförderte Mietwohnungen gibt es die Möglichkeit einer „erweiterten Wohnbeihilfe“ Voraussetzung dafür ist unter Anderem ein schriftlicher und vergebührter Mietvertrag. Der vereinbarte Hauptmietzins (Nettomiete) darf den für das Bundesland Salzburg festgesetzten Richtwertmietzins (seit 1.4.2014 € 7,45/m2) nicht übersteigen.

Wohnbeihilfe Innsbruck / Tirol

Eine Beihilfe wird einem Wohnungsinhaber nur dann gewährt, wenn der nach der Haushaltsgröße berechnete anrechenbare Wohnungsaufwand die nach der Haushaltsgröße und dem monatlichen Familieneinkommen berechnete zumutbare Wohnungsaufwandsbelastung übersteigt.

Die der Beihilfe zugrundezulegende förderbare bzw. anrechenbare Nutzfläche beträgt bei einem Haushalt mit einer Person höchstens 50 m² und erhöht sich für jede weitere im gemeinsamen Haushalt lebende Person um höchstens 20 m², höchstens jedoch auf 150 m².

Berechnung des Einkommens bei nicht selbstständig Erwerbstätigen (Arbeitnehmern):
Jahresbruttobezüge ohne Familienbeihilfe.

Die entsprechende Tabelle für die Berechnung der Wohnbeihilfe findest du hier.

Antragsformulare

Wir haben hier für dich alle Wohnbeihilfe-Stellen recherchiert und du kannst auch das Antragsformular direkt als PDF downloaden:

Formular: Antrag-Wohnbeihilfe-Wien.pdf
Magistrat der Stadt Wien – MA 50 – Wohnbeihilfe
Heiligenstädter Straße 31/Stiege 3 , 1190 Wien
Tel.: 01/40 00-74860
www.wien.gv.at

Formular: Antrag-Wohnbeihilfe-Stmk.pdf
Amt der Steirischen Landesregierung – A11 – Wohnbeihilfenreferat
Dietrichsteinplatz 15, 8011 Graz
Tel.: 0316/877-3713
www.soziales.steiermark.at

Formular: Antrag-Wohnbeihilfe-Salzburg.pdf
Amt der Salzburger Landesregierung – A10 – Wohnbauförderung
Fanny-von-Lehnert-Straße 1, 5010 Salzburg
Tel.: 0662/80 42-3702
www.salzburg.gv.at

Formular: Antrag-Wohnbeihilfe-Niederoesterreich.pdf
Amt der Niederösterreichischen Landesregierung – Abteilung Wohnungsförderung
Landhausplatz 1, Haus 7A, 3109 St. Pölten
Tel.: 02742/90 05-14844
www.noe.gv.at

Formular: Antrag-Wohnbeihilfe-Oberoesterreich.pdf
Oberösterreichische Landesregierung – Abteilung Wohnbauförderung
Bahnhofplatz 1, 4021 Linz
Tel.: 0732/77 20-14143
www.land-oberoesterreich.gv.at

Formular: Antrag-Wohnbeihilfe-Ktn.pdf
Amt der Kärntner Landesregierung – A2 – Wirtschaft und Wohnbau
Mießtaler Straße 1, 9020 Klagenfurt
Tel.: 050/536-30901
www.ktn.gv.at

Formular: Antrag-Wohnbeihilfe-Tirol.pdf
Amt der Tiroler Landesregierung – Abteilung Wohnbauförderung
Eduard-Wallnöfer-Platz 3, 6020 Innsbruck
Tel.: 0512/508-2732
www.tirol.gv.at

Formular: Antrag-Wohnbeihilfe-Burgenland.pdf
Amt der Burgenländischen Landesregierung – Wohnbauförderung
Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt
Tel.: 02682/600-2800
www.burgenland.at

Formular: Antrag-Wohnbeihilfe-Vorarlberg.pdf
Vorarlberger Landesregierung – Abteilung IIId – Wohnbauförderung
Römerstraße 15, 6901 Bregenz
Tel.: 05547/511-8080
www.vorarlberg.at

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