Arts & Science: Forschungsbilder 2019

Arts & Science, das Format, in dem Kunst und Wissenschaft aufeinandertreffen, gibt am 27. Juni, 18 Uhr am Campus der Universität Wien einen Einblick in die Vielfalt der wissenschaftlichen Bilder und prämiert die GewinnerInnen der Foto- und Infografik Wettbewerbe "Meine Forschung in einem Bild" und "Forschung verstehen".

Die Reihe „Arts & Science“ ist eine von zahlreichen Aktivitäten, die die Universität Wien im Rahmen des Jubiläums 20 Jahre Uni Wien Campus im vergangenen Jahr initiiert hat und weiterführt, um allen Interessierten Gelegenheit zu bieten, mit Wissenschaft und Forschung in Kontakt zu treten.

Mit dem Wettbewerb „Meine Forschung in einem Bild“ hat das Forschungsservice der Universität Wien bereits zum fünften Mal (Nachwuchs-) WissenschafterInnen dazu aufgefordert, Fotografien ihrer Dissertationsprojekte einzureichen. Darüber hinaus wurde erstmals unter dem Titel „Forschung verstehen“ ein Infografik Wettbewerb für DoktorandInnen ausgeschrieben. Die GewinnerInnen beider Wettbewerbe werden an diesem Abend unter der Anwesenheit der Auswahljury prämiert.

„Reizender Pollen“

Begleitet von Visualisierungen von Pollenkörpern als phantastischen Kunstwerken der Natur, wird sich Martina Weber von der Fakultät für Lebenswissenschaften in ihrem Vortrag dem Thema Pollen widmen. Der Pollen ist nämlich weit mehr als nur Auslöser für Heuschnupfen, Asthma und Hautausschläge. Der Blütenstaub ist ein mächtiges Tool für forensische Fragestellungen sowie für viele andere Wissenschaftszweige. So kann der Pollen TäterInnen überführen oder aufzeigen, wo und wann ein Verbrechen stattgefunden hat. Der Pollen kann uns aber auch Auskunft über die Essgewohnheiten unserer Vorfahren oder das Klima und die Vegetation früherer Zeiten geben.

Der reiche Bilderschatz in den Sammlungen der Universität Wien

In den mehr als hundert wissenschaftlichen Sammlungen an der Universität Wien befinden sich tausende Bilder, die im Zuge von Forschungstätigkeiten produziert oder für die Lehre angeschafft wurden. Dabei reicht das Spektrum von illustrierten Büchern aus dem frühen 17. Jahrhundert über Atlanten, Großdrucke, Originalzeichnungen, Pläne und Wandtafeln bis hin zu Fotografien, Zeichnungen und computergenerierte Bilder. In ihrem Vortrag bietet die Sammlungsleiterin Claudia Feigl einen kleinen Einblick in die Vielfalt der wissenschaftlichen Bilder, deren Formenreichtum und Bedeutung für die aktuelle Forschung.

Durch den Abend führt Sie Patrick Markey.

Arts & Science
Forschungsbilder 2019
Zeit: Donnerstag, 27. Juni 2019, 18:00 – 20:00 Uhr
Ort: Alte Kapelle am Campus der Universität Wien, Spitalgasse 2-4/Hof 2.8, 1090 Wien
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