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Wind trägt Mikroplastik in die Arktis

Mikroplastikteilchen können vom Wind über weite Distanzen transportiert werden – und enden in so entlegenen Gegenden wie der Arktis. Dort könnten die dunkel gefärbten Teilchen unter anderem dazu führen, dass Schnee- und Eismassen schneller schmelzen. Ein internationales Forscher*innenteam um Andreas Stohl von der Universität Wien hat errechnet, dass pro Jahr 48.000 Tonnen Mikroplastik in der Arktis landen und insgesamt etwa 140.000 Tonnen Mikroplastik aus dem Straßenverkehr über die Atmosphäre in die Ozeane transportiert werden. Die Studie erscheint in Nature Communications.

Studierende stellen Privatuniversitäten ein sehr gutes Zeugnis aus

Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse der Studierenden-Sozialerhebung 2020 des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung geben einen umfassenden Überblick über relevante soziale Themen im Zusammenhang mit Studium und studentischem Leben. Die 16 heimischen Privatuniversitäten punkten besonders bei der Bewertung zur Qualität der Lehre, den individuellen Beratungsangeboten der Unis sowie hinsichtlich der großen Angebotsvielfalt insbesondere bei den Medizin-, Kunst- und Wirtschaftsstudien.

Einsame Einzelgänger – warum Siebenschläfer nicht so kuschelig sind, wie sie aussehen

Tiere kommen aus verschiedenen Gründen in Gruppen zusammen, z. B. aus Gründen der räumlichen Ressourcenverteilung, der sexuellen Selektion und der Paarungsmöglichkeiten oder um das individuelle Risiko, gefressen zu werden, zu senken. Siebenschläfer sind während der Nahrungssuche tendenziell Einzelgänger, teilen sich jedoch häufig den Schlafplatz. Eine aktuelle Studie eines Forschungsteams am Institut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna, das seit dreizehn Jahren eine Siebenschläferpopulation im Wiener Wald untersucht, ergab, dass sich die Tiere während akuter Kälteperioden zusammenkuscheln, in Reproduktionsjahren mit hohem Nahrungskonsum jedoch einen einsamen Lebensstil bevorzugen.

Gefährliche neue Stechmücken werden in Tirol heimisch

In Österreich sind rund 50 Stechmückenarten bekannt – und es kommen neue potenziell invasive Arten hinzu, wie eine soeben präsentierte Studie der Vetmeduni Vienna zeigt. Demnach verbreiten sich in Tirol mehrere ursprünglich aus Asien stammende Stechmückenarten. Damit steigt auch das Risiko für die Übertragung gefährlicher Viren wie Dengue, Chikungunya und Zika. Die ForscherInnen empfehlen deshalb die Überwachung der Stechmückenfauna.