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Start zur Internet-Anmeldung für die Aufnahmeverfahren zur Vergabe der Studienplätze für Human- und Zahnmedizin am 1. März 2022

Ab dem 1. März 2022 ist es möglich, sich auf der Website www.medizinstudieren.at online für die Aufnahmeverfahren 2022 für die Studienplätze in Human- und Zahnmedizin an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) anzumelden. Diesmal stehen 1.850 Studienplätze (2021: 1.740) zur Verfügung. Die Anmeldefrist für die Aufnahmetests, die am 8. Juli 2022 (ca. 8-17 Uhr) stattfinden, endet am 31. März 2022.

Sonnenschutzmittel schädigen wichtige Einzeller im Meer

Foraminiferen – einzellige Organismen, die überwiegend im Meer leben – werden durch Sonnenschutzmittel im Meerwasser geschädigt. Insbesondere die Wirkstoffe in als "umweltfreundlich" verkauften Sonnencremes sind für die Gesundheit der Einzeller gefährlich. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Paläontologie der Universität Wien, die im Journal "Scientific Reports" veröffentlicht wurde.

Arzneimittelreste in der Wiener Donau

Über das Abwasser gelangen Reste von Arzneimitteln, Kosmetika und Lifestyle-Substanzen in Flüsse. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Konzentration solcher Schadstoffspuren in der Wiener Donau im EU-Vergleich erstaunlich hoch ist. Ein internationales Forschungsteam unter der Beteiligung des Umweltgeowissenschafters Thilo Hofmann von der Universität Wien hat in der weltweit bisher umfassendsten Untersuchung zu diesem Thema den Verschmutzungsgrad von Flüssen in 104 Ländern verglichen. Die Studie erscheint in der internationalen Fachzeitschrift PNAS.

Chemie: Neue Methode eröffnet „grünere“ Wirkstoffherstellung

Die Chemie sucht heute verstärkt nach Wegen, molekulare Verbindungen umweltfreundlich und nachhaltig herzustellen. Ein Team um Chemiker Nuno Maulide von der Universität Wien hat nun eine neue Methode vorgestellt, mit der die Forscher*innen sogenannte Amine – u.a. wichtige und begehrte Verbindungen für die Medikamentenproduktion – "grüner" synthetisieren können. Die Arbeit erschien in "Angewandte Chemie".

Wie Menschen lernen, sich beim Denken gerne anzustrengen

Menschen gehen gerne den Weg des geringsten Widerstands, wenn es um kognitive Anstrengung geht – eine gängige Lehrmeinung in der Kognitionspsychologie. Forscher*innen der Universität Wien und der Technischen Universität Dresden kommen nun zu einem diametral anderen Fazit: Bekommen Personen einmal eine Belohnung für ihre Denkleistung, wählen sie später auch dann herausfordernde Aufgaben, wenn sie keine Belohnung für ihre kognitiven Anstrengung mehr erhalten. Die Studie ist aktuell in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Science (PNAS) erschienen.