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Bisher unterm Radar: Projekt misst Plastikschadstoffe in der Donau

Schwimm-Marathon, Informationskampagne und zugleich groß angelegtes Forschungsprojekt: Für das Projekt "cleandanube" durschwimmt der deutsche Chemiker Andreas Fath aktuell die Donau und sammelt dabei Wasserproben. Ein Team der Umweltgeowissenschaft an der Universität Wien analysiert diese auf umweltschädliche Plastikzusatzstoffe. Die erste Charge an Proben nehmen die Wiener Forscher*innen am 6. Mai entgegen – dann macht das Projekt Station in Wien.

Blick in Blackbox: Uni Graz überprüft die Arbeit von künstlicher Intelligenz in der Pharmaproduktion

In der Produktion von Medikamenten kann Qualitätskontrolle über Leben und Tod bestimmen. Was passiert, wenn künstliche Intelligenz (KI) diese hochsensible Aufgabe übernimmt? WirtschaftsinformatikerInnen der Universität Graz überprüften, ob die erforderlichen Standards gewährleistet bleiben. Sie haben erstmals an einem Beispiel der Pharmaproduktion nachgewiesen, dass automatisierte Entscheidung die Anforderung erfüllt.

Forscher*innen schärfen Blick für Ökosysteme während der Eiszeit

Erstmals ist es einem Team von Forscher*innen der Universität Innsbruck gelungen, mit genetischen Daten die Veränderungen von Ökosystemen im jüngsten Eiszeitalter zu bestimmen. Damit liefern die Wissenschaftler*innen ein genaues Modell, wie sich die Wechsel zwischen kalten und warmen Phasen auf die eiszeitlichen Steppen in Europa ausgewirkt haben. Die Ergebnisse sind nun in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen.

Sauber und schnell: ForscherInnen der Uni Graz entwickeln grünen Turbo für die Pharmaindustrie

Fieberhaft sucht die Welt nach sauberer Energie. Der völlige Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle wird in vielen Bereichen noch dauern. Für die Herstellung von Medikamenten meldet sich eine tadellose Alternative aber verlässlich jeden Morgen: das Sonnenlicht. ForscherInnen der Universität Graz nutzen diese Energiequelle und steigern damit die Effizienz in der Produktion von Pharmazeutika um 100 Prozent. Im Fachjournal „Angewandte Chemie“ hat das Team rund um Silvia Glück und Wolfgang Kroutil kürzlich diese Ergebnisse veröffentlicht. Sie könnten die Pharmaindustrie bald sehr viel grüner machen.

Alzheimer: ForscherInnen der Uni Graz kommen der Entschlüsselung der Krankheit einen Schritt näher

Bei der Alzheimer-Krankheit, der häufigsten Form von Demenz, sterben Nervenzellen im Gehirn ab. Die genauen Gründe dafür kennt die Forschung noch nicht. Man weiß aber, dass Eiweißablagerungen dafür mitverantwortlich sind. Einen treibendenden Faktor für deren Entstehung haben ForscherInnen der Universität Graz jetzt entdeckt. Ein bestimmtes Protein, das Neuronen eigentlich schützen sollte, fördert die Verklumpung. Das führt schließlich zum Tod der Nervenzellen. Diese Erkenntnis hat das internationale Forschungsteam im Wissenschafts-Journal EMBO Molecular Medicine heute veröffentlicht.