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Partnerwahl bei Schmetterlingen: Gen steuert Präferenzen

Ein internationales Team von Biologen – unter ihnen Markus Möst von der Universität Innsbruck – hat in tropischen Heliconius-Schmetterlingen erstmals eine direkte Verbindung zwischen einem Gen und dem Balzverhalten nachgewiesen. Ein bei der Kreuzung zweier Schmetterlingsarten weitergegebenes Gen ist verantwortlich dafür, dass Männchen beider Arten Weibchen mit roten Mustern bevorzugen. Damit haben die Forschenden nachgewiesen, dass Hybridisierung bei der Evolution von Verhaltensweisen eine wichtige Rolle spielen kann.

Finanzielle Eigenverantwortung: Wie Selbstmanagement dabei hilft, Schulden zu vermeiden und finanzielle Ziele zu erreichen

Das Leben in der WG oder im Studentenzimmer, selber einkaufen und kochen und das bei oft schmalen Budget: spätestens mit dem Studentenleben fängt die finanzielle Eigenverantwortung an. Wie gehst du das Selbstmanagement deiner Finanzen am besten an, baust Schulden ab und sparst dir im Idealfall sogar noch einen Puffer für den nächsten Urlaub oder deine langfristig finanziellen Ziele an?

Gegen den Strom: Hindernisse für erneuerbare Energiegemeinschaften überwinden

Bewohner:innen eines Mehrparteienhauses haben gemeinsam eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach errichtet. Sie beziehen nun günstigen Strom und sind unabhängig von großen Konzernen. Und sie tragen auch noch zum Klimaschutz bei. Wenn alles nur so einfach wäre. Tatsächlich ist der Weg für erneuerbare Energiegemeinschaften steinig. Wie sich Hindernisse überwinden ließen, beantworten Wissenschaftler:innen der Universität Graz.

Häufigkeit von Hitzetagen bisher systematisch unterschätzt

Viele Studien zur Klimakrise konzentrieren sich auf die Erforschung von Temperaturextremen im globalen Vergleich. Wissenschafter der Universität Wien deckten nun einen Fehler in einer etablierten Berechnungsmethode auf, durch den die Häufigkeit von Hitzetagen systematisch unterschätzt wurde. Grund dafür ist die bisher übersehene Auswirkung des Temperatur-Jahresganges auf den Grenzwert für Hitzetage durch die falsche Anwendung von sogenannten gleitenden Zeitfenstern. Die Studie wurde aktuell im renommierten Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

Langzeitbeobachtung der Schmetterlinge Österreichs erfolgreich gestartet

13.000 Schmetterlinge an 50 Standorten: Seit einem Jahr werden in Österreich regelmäßig und systematisch Schmetterlinge gezählt. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Beobachtung der Biodiversität. Dem gemeinsamen Engagement von Forschenden der Universität Innsbruck und der Tiroler Landesmuseen sowie der Finanzierung durch den Biodiversitätsfonds des Klimaschutzministeriums (BMK) ist es zu verdanken, dass mit dem österreichweiten kontinuierlichen Beobachten der Schmetterlingsbestände auch im internationalen Vergleich eine Vorreiterrolle übernommen wird. Wer die Beobachtungen unterstützen möchte, kann auch selbst aktiv werden.

Können Quantencomputer bei der Entwicklung neuer Medikamente helfen?

Quantencomputer haben vielversprechende Anwendungsmöglichkeiten. Ein potenzieller Einsatzbereich ist die computergestützte Erforschung und Entwicklung neuer Arzneimittel. Ein Team der Universität Wien, zusammen mit Forscher*innen von Boehringer Ingelheim, BASF, Google, QC Ware sowie der Universität Toronto haben in einem Übersichtsartikel, erschienen in der Fachzeitschrift Nature Physics, die Möglichkeiten dieser Technologie untersucht.