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Wie wirken wütende bzw. fröhliche Menschenstimmen auf die Balance von Hunden?

Bei der Beantwortung dieser Frage ging es nicht um die emotionale Stabilität, sondern ob sich die Körperhaltung der Vierbeiner verändert. Und tatsächlich macht der Ton die Musik, wie ein Forschungsteam der Veterinärmedizinischen Universität Wien nun herausfand: Wütende Menschenstimmen sorgen demnach bei Hunden für weiche Knie, während fröhliche Stimmen Gegenteiliges bewirken können. Und kalt lassen menschliche Stimmen Hunde nie – auch das zeigt die explorative Studie, die nun veröffentlicht wurde.

Alte DNA ermöglicht früheste genetische Diagnose einer seltenen Krankheit

Ein Forschungsteam unter Leitung der Universität Wien und des Universitätsklinikums Lüttich hat bei der Untersuchung von zwei mehr als 12.000 Jahre alten Skeletten genetische Varianten identifiziert, die auf eine seltene erbliche Wachstumsstörung hindeuten. Durch die Analyse alter DNA in Kombination mit moderner klinischer Genetik konnten die Forschenden die Erkrankung bei zwei eng verwandten Menschen diagnostizieren, die gemeinsam in Süditalien bestattet worden waren. Die Studie erschien im New England Journal of Medicine und zeigt, dass die Paläogenomik heute nicht nur die Entwicklung früher Bevölkerungen rekonstruieren kann, sondern auch die Diagnose seltener genetischer Erkrankungen bei Menschen aus prähistorischer Zeit ermöglicht.

Wahrnehmung von KI als „Jobkiller“ beeinflusst Einstellung zu Demokratie negativ

Künstliche Intelligenz verändert die Wirtschaft und Arbeitswelt rasant. Eine neue Studie zeigt, dass die Mehrheit der Menschen glaubt, Künstliche Intelligenz verdränge mehr menschliche Arbeit, als dass sie neue Möglichkeiten schafft. Wissenschafter*innen der Universität Wien und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München konnten dabei einen kausalen Zusammenhangen nachweisen: Je stärker diese Wahrnehmung ist, desto unzufriedener sind Menschen mit der Demokratie – und desto weniger beteiligen sie sich an politischen Debatten über technologische Zukunftsfragen. Diese Effekte treten auf, obwohl Künstliche Intelligenz bislang nur begrenzte Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hat. Die Studie wurde aktuell in der renommierten Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht.

Metallklumpen im Quantenzustand: Wiener Forschungsteam bricht Rekorde

Kann ein kleiner Metallklumpen in einem Quantenzustand sein, der sich über entfernte Orte erstreckt? Ein Forschungsteam der Universität Wien beantwortet diese Frage mit Ja. Im Fachjournal Nature zeigen Physiker der Universität Wien und der Universität Duisburg-Essen, dass selbst massive Nanopartikel, bestehend aus Tausenden von Natriumatomen, den Regeln der Quantenmechanik folgen. Das Experiment ist derzeit einer der besten Tests der Quantenmechanik auf makroskopischer Skala.

One Health: Extreme Tierarten als Schlüssel für Erkrankungen des Menschen

Zahlreiche Tiere leben in extremen Umgebungen und haben ihren Stoffwechsel entsprechend angepasst. Lassen sich aus diesem Wissen Lösungen entwickeln, die gegen Erkrankungen beim Menschen helfen? Mit einer Meta-Studie hat sich ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) der Veterinärmedizinischen Universität Wien daran gemacht, diese Frage zu beantworten und neue Lösungswege aufzuzeigen. Der Fokus richtet sich bei dieser One-Health-Studie unter anderem auf Adipositas, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Gutartige Pilze schützen vor Fichtennadelblasenrost

Fichtennadelblasenrost, eine Pilzerkrankung, bedroht immer mehr heimische Fichtenwälder. Doch einige Fichten scheinen resistent zu sein. Ein Innsbrucker Forschungsteam hat nun entdeckt, woran das liegt: Eine gutartige Pilzart schützt den Baum, indem sie das Wachstum des Nadelrostpilzes hemmt. Gelingt es, weitere Fungizide zu identifizieren, könnten Fichtenwälder biologisch und nachhaltig vor dem Befall mit Nadelblasenrost geschützt werden.