News

News

Montanuniversität Leoben und Universität Innsbruck gewinnen ex aequo Houskapreis 2022 All Stars

Der Houskapreis 2022 All Stars, der Forschungspreis der B&C Privatstiftung, wurde am 28. April 2022 im Rahmen einer festlichen Zeremonie verliehen. Mit diesem Sonderpreis wurden heuer jene Forschungsprojekte ausgezeichnet, die bereits für den Houskapreis nominiert waren und seither die größte Weiterentwicklung erreichen konnten. Erstmals gab es zwei erste Plätze: Stefan Pogatscher, Professor an der Montanuniversität Leoben, und Clemens Zierhofer, Professor an der Universität Innsbruck, erhielten ex aequo den Forschungspreis der B&C Privatstiftung. Beide Erstplatzierten erhalten Forschungs- bzw. Investitionsgutscheine in Höhe von je 150.000 Euro.

Bisher unterm Radar: Projekt misst Plastikschadstoffe in der Donau

Schwimm-Marathon, Informationskampagne und zugleich groß angelegtes Forschungsprojekt: Für das Projekt "cleandanube" durschwimmt der deutsche Chemiker Andreas Fath aktuell die Donau und sammelt dabei Wasserproben. Ein Team der Umweltgeowissenschaft an der Universität Wien analysiert diese auf umweltschädliche Plastikzusatzstoffe. Die erste Charge an Proben nehmen die Wiener Forscher*innen am 6. Mai entgegen – dann macht das Projekt Station in Wien.

Blick in Blackbox: Uni Graz überprüft die Arbeit von künstlicher Intelligenz in der Pharmaproduktion

In der Produktion von Medikamenten kann Qualitätskontrolle über Leben und Tod bestimmen. Was passiert, wenn künstliche Intelligenz (KI) diese hochsensible Aufgabe übernimmt? WirtschaftsinformatikerInnen der Universität Graz überprüften, ob die erforderlichen Standards gewährleistet bleiben. Sie haben erstmals an einem Beispiel der Pharmaproduktion nachgewiesen, dass automatisierte Entscheidung die Anforderung erfüllt.

Forscher*innen schärfen Blick für Ökosysteme während der Eiszeit

Erstmals ist es einem Team von Forscher*innen der Universität Innsbruck gelungen, mit genetischen Daten die Veränderungen von Ökosystemen im jüngsten Eiszeitalter zu bestimmen. Damit liefern die Wissenschaftler*innen ein genaues Modell, wie sich die Wechsel zwischen kalten und warmen Phasen auf die eiszeitlichen Steppen in Europa ausgewirkt haben. Die Ergebnisse sind nun in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen.