Chemie – Unterrichtsfach

Teilcurriculum für das UF Chemie im Masterstudium

Studienaufbau

Das Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung gliedert sich in ein Bachelor- und ein Masterstudium. Die Mindeststudiendauer beträgt ab dem Wintersemester 2026 10 Semester (Bachelor: 6 Semester/180 ECTS, Master: 4 Semester/120 ECTS).

Sie wählen nach Interesse zwei Unterrichtsfächer (bzw. ein Unterrichtsfach und eine Spezialisierung). In Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminaren, Übungen u.a.) erwerben Sie fachwissenschaftliches und fachdidaktisches Wissen sowie Kenntnisse in den Allgemeinen Bildungswissenschaftlichen Grundlagen (ABG). Zudem absolvieren Sie Praktika an Schulen (Pädagogisch-praktische Studien).

Die Unterrichtsfächer bzw. Spezialisierungen sind jeweils in drei Blöcke gegliedert. Der Block I (60 ECTS) wird immer im Bachelorstudium absolviert, der Block III (20 ECTS) immer im Masterstudium. Der Block II (25 ECTS) wird wahlweise im Bachelor (IIa) oder im Master (IIb) absolviert. Wenn Sie den Block IIa absolvieren, legen Sie den Fokus auf das Unterrichtsfach 1. Dort schreiben Sie auch die Bachelorarbeit. Im Masterstudium ist der Block IIb im Unterrichtsfach 2 zu absolvieren. Die Masterarbeit kann in einem Unterrichtsfach oder den Allgemeinen Bildungswissenschaftlichen Grundlagen geschrieben werden. Sie ist Teil der Abschlussphase und umfasst weitere 30 ECTS. Während des BA- und MA-Studiums belegen Sie in den ABG Lehrveranstaltungen im Umfang von insgesamt 30 ECTS sowie 30 ECTS in den Pädagogisch-praktischen Studien.

Inhalte

Unterrichtsfächer/Spezialisierungen

In den Unterrichtsfächern beschäftigen Sie sich mit Fachwissenschaft und Fachdidaktik. Dabei erwerben Sie fundierte Kenntnisse und Methoden in der jeweils relevanten Fachwissenschaft. In der Fachdidaktik konzentrieren Sie sich auf zentrale fachdidaktische Inhalte, Theorien, Entwicklungsperspektiven und Anwendungsbereiche. Neben den Unterrichtsfächern wird auch die Spezialisierung Inklusive Pädagogik angeboten. Aktuell noch entwickelt wird die Spezialisierung Deutsch als Zweitsprache und sprachliche Bildung, die ebenfalls mit WS 2026 starten soll.

Allgemeine Bildungswissenschaftliche Grundlagen (ABG)

In den Allgemeinen Bildungswissenschaftlichen Grundlagen (ABG) konzentrieren Sie sich auf Fragen zum Lehrer*innenberuf und den institutionellen Bedingungen des Lehrens und Lernens. Sie werden bei Ihrer professionellen Entwicklung begleitet und lernen Ihre eigenen Erfahrungen und Beobachtungen einzuordnen und zu reflektieren.

Pädagogisch-praktische Studien (PPS)

Die Pädagogisch-praktischen Studien (PPS) bilden ein weiteres zentrales Element des Studiums und ermöglichen den Theorie-Praxis-Bezug, denn in den Praktika können Sie die theoretisch erworbenen Kenntnisse in der konkreten Praxis (an Schulen unterschiedlicher Schultypen) erproben.

Bedarf an Lehrkräften & Berufsperspektiven

An welchen Schulen kann ich unterrichten?

Das Lehramtsstudium Sekundarstufe Allgemeinbildung bildet für folgende Schultypen aus:

  • Allgemeinbildende Höhere Schule (AHS)
  • Mittelschule (MS)
  • Berufsbildende Mittlere oder Höhere Schule (BMHS): allgemeinbildende Fächer
  • Polytechnische Schule (PTS): allgemeinbildende Fächer
  • Allgemeine Sonderschule (ASO)

Fächerwahl

Der Bedarf an Lehrkräften ist nicht für jedes Unterrichtsfach gleich. Das liegt an den verschiedenen SchultypenSchulzweigen und den Schulstunden, die im Lehrplan für die jeweiligen Unterrichtsfächer vorgesehen sind. Neben Prognosen für den Lehrer*innenbedarf 2028 sollten auch Ihre Interessen und Fähigkeiten bei der persönlichen Entscheidung für ein Unterrichtsfach oder eine Spezialisierung eine wichtige Rolle spielen. Außerdem sind nicht alle Fächerkombinationen günstig.

  1. Überlegen Sie, in welchem Schultyp Sie später arbeiten möchten. Nicht an allen Schularten werden alle Fächer angeboten! Bedenken Sie auch, dass Sie an der gewünschten Schulart ggf. keine Anstellung bekommen, weil es dort keinen Bedarf gibt. Checken Sie dazu die Infos zu den Einsatzmöglichkeiten der jeweiligen Fächer! Bitte beachten Sie, dass eine geringere Einsatzmöglichkeit nicht bedeutet, dass die Berufsaussichten schlecht sind. MINT-Fächer (inkl. Digitale Grundbildung und Informatik) sind weiterhin sehr gefragt!
  2. Überlegen Sie, ob Sie später in einer (größeren) Stadt (ggf. vielfältigeres Angebot an Schulen) oder auf dem Land arbeiten möchten.
  3. Seien Sie sich bewusst, dass der Stellenmarkt sich bis zu Ihrem Berufseinstieg ändern kann.

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