Naturschutz und Biodiversitätsmanagement
- Abschluss: Master of Science (M. Sc.)
- Umfang: 4 Semesters, 120 ECTS Punkte
- Studienart: Präsenzstudium, Vollzeit
- Bildungsfeld: Naturwissenschaften, Wirtschaft & Management
- Unterrichtssprache: Deutsch
- Website: studieren.univie.ac.at
Ziel des Masterstudiums Naturschutz und Biodiversitätsmanagement ist es, qualifizierte Naturschutzfachleute für die öffentliche Verwaltung, für das Schutzgebietsmanagement auf nationaler wie internationaler Ebene, für Prüfverfahren (z.B. Naturverträglichkeitsprüfungen nach EU-Richtlinien) und für naturverträgliche Planung und Beratung auszubilden. Absolvent*innen dieses Masterstudiums sind problemorientiert ausgebildete Expert*innen für das Management biologischer Vielfalt im nationalen, europäischen und internationalen Kontext. Sie sind vertraut mit den relevanten Schützgütern (von der Ebene der Arten über Lebensräume bis hin zur Landschaft), seien diese durch nationalen oder internationalen Rechtsbestand spezifisch festgelegt oder als allgemein gefährdet ausgewiesen.
Das Studium
Das Studium besteht aus folgenden Pflichtmodulen:
- MNB1 Grundlagen der Naturschutzforschung und des
Biodiversitätsmanagements / 15 ECTS - MNB2 Quantitative Methoden in Naturschutzforschung und
Biodiversitätsmanagement / 15 ECTS - MNB3 Biodiversität, Taxonomie, Artenkenntnis / 15 ECTS
- MNB4 Grundlagen aus anderen Fachdisziplinen / 15 ECTS
- MNB5 Angewandter Naturschutz / 15 ECTS
- MNB6 Individuelle Spezialisierung / 15 ECTS
Fünf Begriffe
mit denen Sie sich im Studium auseinandersetzen:
- Restauration
- Diversität
- Ökologie
- Ex-situ-Schutz
- Bioindikation
…und viele mehr.
Nach dem Studium
Absolvent*innen können in folgenden Berufsfeldern tätig sein:
- öffentlicher Verwaltungsbereich (Landes- bzw. Bundesämter, Ministerien) und im ökologischen Beratungswesen für verschiedenste Körperschaften, Gemeinden, Vereinigungen
- Betreuung, Monitoring und Management von Schutzgebieten (Schutzgebiete nach Landesgesetzen, EU-NATURA2000-Schutzgebiete, internationale Schutzgebiete wie Nationalparks, Biosphärenparks, Ramsar-Gebiete, Welt-Naturerbe-Gebiete)
- Betreuung und Durchführung von Artenschutzprogrammen sowie dem Populationsmonitoring gefährdeter Arten (insbesondere prioritäre Arten nach der FFHRichtlinie)
- Leitung ökologischer Entwicklungsprogramme, strategische UVPs, länderübergreifende Umweltplanungen
- wissenschaftlicher Bereich (Hochschulen, Institute, Fachhochschulen, andere Lehr- und Forschungseinrichtungen mit Bezug zu Ökologie und Umweltthemen)
- NGOs als fachkundige „Campaigner“, Berater und Leiter von Arbeitsgruppen oder Instituten
- Beratung in bzw. von Unternehmen der Privatwirtschaft (Planungsbüros, wissenschaftliche Forschungseinrichtungen)
- nationale, europäische und internationale Institutionen und Organisationen (Europäische Umweltagentur, IUCN, UNEP, UNESCO)
- Land- und Forstwirtschaft, wenn Fragen des Naturschutzes und der Biodiversität zu lösen sind
UNI-Profil
Universität Wien
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