Tibetologie und Buddhismuskunde

Das Masterstudium „Tibetologie und Buddhismuskunde“ vermittelt auf philologischer Grundlage zuvorderst Fachwissen zu den kulturellen und sozialen Entwicklungen in Tibet und deren vormodernen Voraussetzungen in den Bereichen Philosophie- und Religionsgeschichte, Geschichte, Literaturgeschichte, Kultur- und Sozialanthropologie und Kunstgeschichte. Weiteres Ziel dieses Masterstudiums ist die Erlangung einer Kenntnis der Vielfalt und historischen Entwicklung der religiösen und philosophischen Traditionen des Buddhismus in Geschichte und Gegenwart, insbesonders seiner philosophisch-religiösen Schulen und Traditionen, unter Berücksichtigung der zwischen diesen und anderen Traditionen bestehenden Wechselwirkungen sowie der Rolle des Buddhismus in kulturellen Kontexten wie Literatur, Wissenschaft, (Regional-) Geschichte, Politik, Gesellschaft und Kunst. Das Studium zielt ferner auf den Erwerb einer fortgeschrittenen Kompetenz in klassischem Tibetisch und Sanskrit zur Erschließung der primären Quellen ab.

Das Studium

Das Masterstudium besteht aus folgenden Modulen: Philologie und Methodik ; Texthermeneutik; Alternative Pflichtmodule (Einführung in eine weitere Sprache des buddhistischen Kulturraumes; Sprachliche Vertiefung); Pflichtmodule Fachvorlesung in Tibetologie und Buddhismuskunde; Philosophisch-religiöse Traditionen Tibets und des Buddhismus; Literatur, Geschichte und Kultur Tibets und des Buddhismus; Mastermodule Masterkolloquium zur Tibetologie und Buddhismuskunde; Masterarbeit; Masterprüfung

Fünf Begriffe

mit denen Sie sich im Studium auseinandersetzen:

  • Klassisches Tibetisch
  • Sanskrit
  • Philologie
  • Pali
  • Literaturgenre

… und viele mehr.

Nach dem Studium

Absolvent(inn)en sind fähig Tätigkeiten in folgenden Bereichen auszuüben: in universitären und außeruniversitären Lehr- und Forschungsinstitutionen, Museen und Bibliotheken sowie im Bereich der Kultur- und Bildungsarbeit, im Verlagswesen, im Journalismus und in den Medien, im auswärtigen Dienst und in der Entwicklungszusammenarbeit, im Tourismuswesen und in anderen Berufen, in denen wissenschaftlich fundierte Kenntnisse und interkulturelle Sensibilität mit Bezug auf Tibet und interreligiöse Offenheit und Sensibilität gegenüber dem Buddhismus erforderlich sind.

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