Innovations- und Technologiemanagement

zulassungsbeschränkt
kostenpflichtig

Innovations- und Technologiemanagement: Master-Studiengang an der FH Technikum Wien

Worum geht es in diesem Studium?

Globalisierung und technischer Fortschritt führen in vielen Branchen zu erheblichen Angebotsausweitungen, steigenden Kundenansprüchen und immer kürzeren Produktlebenszyklen. In immer stärker umkämpften Käufermärkten müssen Unternehmen mehr denn je bemüht sein, sich durch Produkt-, Verfahrens- und Geschäftsmodellinnovationen von der Konkurrenz abzuheben und so den langfristigen Erfolg des Unternehmens abzusichern.

Sowohl die enorme Bedeutung von Innovationen für den Unternehmenserfolg als auch die Komplexität des Innovationsprozesses machen eine systematische Innovationsarbeit notwendig. Innovationen dürfen nicht dem Zufall überlassen werden, sondern sollten systematisch vorbereitet, geplant und umgesetzt werden. Mit diesen Aufgaben beschäftigt sich das betriebliche Innovations- und Technologiemanagement.

Im Rahmen des viersemestrigen berufsbegleitenden Master-Studiengangs „Innovations- und Technologiemanagement“ an der FH Technikum Wien werden einerseits moderne managementorientierte Konzepte und Methoden (z.B. Strategisches Management, Krativitätstechniken etc.) vermittelt, die für eine erfolgreiche Innovationstätigkeit in Unternehmen unabdingbar sind. Andererseits beschäftigen sich die Studierenden intensiv mit den Potenzialen, aber auch den Risiken neuer Technologien (z.B. Big Data, Künstliche Intelligenz, 3D-Druck etc.), von denen erwartet wird, dass sie die Basis zahlreicher zukünftiger Innovationen bilden werden.

Eckdaten und Lehrinhalte

Welche Kompetenzen eigne ich mir im Zuge dieses Studiums an?

Absolventen/innen des Studiengangs zeichnen sich durch ein interdisziplinäres Analysevermögen aus, welches ihnen erlaubt, neuen unternehmerischen Problemstellungen und Herausforderungen unter Rückgriff auf erworbene Kenntnisse und Kompetenzen verschiedener Wissenschaftsdisziplinen (z.B. Betriebswirtschaftslehre, Technik, Informatik, Soziologie) zu meistern.

Fachliche Kompetenzen

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums sind die Absolventen/innen im Bereich der zentralen fachlichen Kompetenzen u.a. in der Lage

  • Innovations- und Technologieprojekte systematisch zu planen, zu steuern, zu überwachen, abzuschließen und zu evaluieren
  • die mit Innovationen einhergehenden Risiken zu identifizieren, zu analysieren und zu bewerten sowie bei Schlagendwerden solcher Risiken geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten und deren Wirksamkeit zu überwachen
  • Innovationsstrategien zur Erreichung der gesteckten Innovationsziele zu entwickeln
  • Marktanalysen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen zur Bewertung von Produktideen durchzuführen
  • Optimierungspotenziale von Arbeits- und Produktionsprozessen zu identifizieren und zu heben
  • Technologieprognosen durchzuführen und die Relevanz neuer Technologien für das eigene Unternehmen bzw. dessen Geschäftsmodell zu antizipieren
  • Technologiekooperationen mit anderen Unternehmen oder Hochschulen zu initiieren und zu pflegen
  • gemeinsam mit Rechtsexperten/innen Fragestellungen auf dem Gebiet des Immaterialgüterrechts zu behandeln
  • Innovationsvorhaben zu budgetieren und später den sachgerechten und effizienten Einsatz der dem Vorhaben gewidmeten Budgetmittel zu kontrollieren
  • ein professionelles Ideenmanagementsystem im Unternehmen zwecks Mobilisierung von Leistungsreserven zu konzipieren und zu betreuen

Personale und sozial-kommunikative Kompetenzen

Im Bereich der personalen und sozial-kommunikativen Kompetenzen werden die Absolventen/innen u.a. in die Lage versetzt

  • aus einem Repertoire verschiedener Führungsstile den in der jeweiligen Situation jeweils passendsten auszuwählen und anzuwenden;
  • bei fachlichen Problemstellungen neben wirtschaftlichen auch soziale und ökologische Gesichtspunkte zu berücksichtigen
  • Lösungsvorschläge zu fachlichen Problemstellungen widerspruchsfrei zu kommunizieren, zu präsentieren und zu begründen (auch auf Englisch)
  • ihre eigenen Fachkenntnisse und Kompetenzen sowie die ihrer Mitarbeiter/innen unter Nutzung dafür geeigneter Personalentwicklungsmaßnahmen laufend an aktuelle Erfordernisse anzupassen
  • die relevanten Stakeholder des Unternehmens (z.B. Kapitalgeber/innen, Kunden/innen, Lieferanten/innen, Mitarbeiter/innen über dessen Innovations- und Technologiepolitik zu informieren
  • Ideenworkshops unter Anwendung einschlägiger Kreativitätstechniken (z.B. Design Thinking etc.) zu moderieren
  • die durch Innovationen ausgelösten Veränderungsprozesse im Unternehmen durch geeignete Changemanagement-Maßnahmen zu begleiten
  • die Bedürfnisse interner und externer Kunden zu identifizieren sowie die erforderlichen Schritte zu deren Befriedigung einzuleiten
  • ihre Arbeitszeit unter Verwendung moderner Organisationsformen (z.B. Mobile Working etc.) und Kommunikationstools (z.B. Videokonferenzen etc.) optimal zu nutzen

Innovations- und Technologiemangement: Berufsaussichten nach dem Studium

In welchen Branchen und Sektoren kommen Absolventen/innen zum Einsatz?

Da die Notwendigkeit eines systematischen Innovations- und Technologiemanagements in Unternehmen aller Branchen und Größenklassen gegeben ist, steht den Absolventen/innen des Masterstudiengangs „Innovations- und Technologiemanagement“ ein weites Betätigungsfeld in Industrieunternehmen, Dienstleistungsunternehmen als auch Handelsunternehmen offen. Die Absolventen/innen erhalten im Zuge ihres Studiums außerdem das für eine (auf einer innovativen Geschäftsidee basierende) spätere Unternehmensgründung benötigte Rüstzeug.

Welche Jobs und Funktionen üben die Absolventen/innen aus?

Den Absolventen/innen des Studiengangs stehen bereits zahlreiche Berufsfelder aufgrund ihrer im Zuge ihres Bachelorstudiums erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen offen.

Aufgrund der im Masterstudiengang „Innovations- und Technologiemanagement“ vermittelten Qualifikationen können die Absolventen/innen zusätzlich beispielsweise nachfolgende Positionen und Funktionen in Unternehmen übernehmen:

  • Innovationsmanager/in
  • Innovationscontroller/in
  • Technologiemanager/in
  • Changemanager/in
  • Wissensmanager/in
  • Projektmanager/in
  • Produktmanager/in
  • Qualitätsmanager/in
  • Prozessmanager/in
  • Assistent/in der Geschäftsführung
  • Digitalisierungsbeauftragte/r
  • Informationsmanager/in
  • Investitionscontroller/in
  • Beteiligungsmanager/in
  • Innovationsberater/in
  • Förderberater/in
  • Unternehmensgründer/in

Wie sehen typische Aufgaben und Tätigkeiten einer/s Innovationsmanagerin/s aus?

Als Innovations- und Technologiemanager/innen übernehmen die Absolventen/innen beispielsweise die nachfolgenden Aufgaben und Tätigkeiten in Unternehmen:

  • Mitwirkung bei der Entwicklung von Innovationszielen sowie Innovationsstrategien zu deren Erreichung
  • Mitwirkung bei der Entwicklung und Evaluation neuer (digitaler) Geschäftsmodelle
  • Mitwirkung bei Entscheidungen betreffend die Realisation von Innovationsvorhaben unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Gesichtspunkte
  • Konzipierung, Steuerung und Kontrolle des Innovationsprozesses von der Idee bis zur Markteinführung
  • Mitwirkung bei der Erstellung des Forschungs- und Entwicklungsprogramms
  • Mitwirkung bei der Schaffung einer innovationsfreundlichen Unternehmenskultur sowie Konzipierung der entsprechenden Anreizsysteme
  • Planung und Durchführung von Marktforschungsprojekten
  • Leitung von Innovations- und Technologieprojekten
  • Steuerung des gesamten Innovationsportfolios im Sinne eines Multiprojektmanagements
  • Durchführung von Technologieprognosen und -bewertungen
  • Initiierung und Pflege von Technologiekooperationen mit anderen Unternehmen oder Hochschulen
  • Mitwirkung bei der Konzipierung und Umsetzung eines Wissensmanagementsystems zur systematischen Beschaffung, Speicherung und Verwertung insbesondere natur- und ingenieurwissenschaftlichen Wissens
  • Mitwirkung bei der Entwicklung von Patent- und Lizenzstrategien zum systematischen Schutz bzw. zur optimalen Verwertung der eigenen Technologiekompetenzen

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